Vereinsgeschichte 1854 - 1999

Aus der umfangreichen Vereins-Chronik, welche Ernst Hofmänner anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Sängerbundes schrieb und aus der Chronik, welche der langjährige und beliebte Präsident Kurt Mehrmann anlässlich des 100-jährigen Jubiläums schrieb wurde der nachfolgende Text im Jahre 2000 für die Homepage zusammengestellt:

1854 - Den Gemeinderatsprotokollen von Buchs kann entnommen werden, dass vom Rat am 4. März die Statuten eines Sängervereins (Gemischter Chor) genehmigt wurden, "indem er darin kein polizeiwidriges Verhalten sah". Es ist daher wohl möglich, dass sich die Männer später vom Chor trennten und beide Chöre fortan getrennt existierten.

1857 wurde der des Sängerbund gegründet, welcher in den ebenfalls 1857 offiziell gegründeten Bezirkssängerverein Werdenberg eintrat. Erster Dirigent des neugegründeten Männerchors war Lehrer J. A. Leuzinger, der von 1868 bis 1871 auch den Bezirkssängerverein musikalisch leitete. Zur Zeit der Gründung haben sich die sangesfreudigen Buchser wohl der "Zürcherischen Sammlung von Volksgesängen" und des "Appenzellischen Liederkranzes" als Liederstoff bedient.

1859 fand in Buchs das dritte Werdenbergische Bezirkssängerfest statt, eine Verbindung von Hauptversammlung mit Hauptprobe im Schulhaus und nachherigem Wettsingen in der Kirche.

1860 wurden die bisher sehr einfach gehaltenen Statuten neu verfasst. Dem Zweck derselben, Pflege der Geselligkeit und des edlen Gesangs, wurde auch ordentlich nachgelebt, wobei die Männerchörler oftmals, durch gemeinsame Trunke gestärkt, jeweils am späten Abend oder frühen Morgen die Bürger durch ihren Gesang im Freien erfreuten. Aus dieser Zeit stammt auch das erste Vereinsbanner welches am 3. Juni 1860 anlässlich eines Sängerfestes in Sargans eingeweiht wurde. Diese Fahne, welche handgemalt ist, befindet sich heute noch im Besitze des Sängerbundes.

Von 1863 durchlebte der Verein eine Krise doch ab 1866 kamen junge Männer zum Verein und schlossen die entstandenen Lücken. Dieses Datum erscheint auch auf der 2. Fahne, welche 1877 eingeweiht wurde.^zurück^
Ausser den Monatsbeiträgen - sie betrugen 1870 noch 20 Rappen - wurde nach neuen Finanzquellen Ausschau gehalten. So schufen die Buchser Sänger 1878 sogar eigene Statuten für Passivmitglieder, die jährlich fünf Franken, in zwei Raten, zu berappen hatten. Aber auch mit Bussen für das zu spät kommen bei Proben (vor Festanlässen verdoppelt) wurden die Finanzen aufgebessert.

1872 wurden sämtliche Bussen verdoppelt, wohl weil für die Beleuchtung des Probenlokals zuviel ausgegeben wurde und zudem eine weitere Lampe nebst Anhängekette, Sichtschere (um den Docht abzuschneiden) und Ölkanne angeschafft werden musste. Vereinsdisziplin wurde gross geschrieben, so wurden zwei Sänger wegen des zu frühen Verlassens des Sängerfestes in Sax am 7. Juni 1876 zur Bezahlung von zehn Mass Bier verknurrt. Gelegentlich aber wurde auch etwas aus der Kasse spendiert, so wurde im Jahre 1873 für den nach Amerika auswandernden Michael Zogg im "Kreuz" ein Abschiedsabend veranstaltet und ihm durch Kollekte ein Beitrag von 21 Franken als Wegzehrung des Vereins ausgehändigt. Es war damals noch "die gute alte Zeit", und die Direktion war Ehrensache. Aber so ganz ohne Entschädigung ging es schon damals nicht. So erhielt J. A. Leuzinger an der Hauptversammlung von 1872 aus den Händen des Präsidenten "in komischfeierlicher Weise" ein Silberbesteck von Christoffel in Chur.

Man darf wohl annehmen, dass die Proben schon vor 1870, in jenem Jahr wird es erstmals erwähnt, im Schulhaus stattgefunden haben. 1878 stellte dann der sängerfreundliche Stickerei-Fabrikant Rohrer im "Neuhof" (später Teppichfabrik und Neuhof-Zentrum) ein Lokal gratis zur Verfügung. Es mag dann wohl der Durst gewesen sein, dass die Sänger ab 1889 bis nach der Jahrhundertwende in der "Rhätia" probten. Um den Sängern die Töne beizubringen, wurde zuerst die Violine, später ein Klavier benützt. In der Neuhofzeit besass der Verein ein eigenes Klavier, wird es doch im Inventar ausser einer Violine, weiteren Utensilien und sogar einer eigenen Theaterbühne aufgeführt, die öfters an andere Vereine ausgemietet wurde.

Regelmässig wurden die Werdenbergischen Bezirkssängerfeste, aber auch solche in den andern Bezirken (Rheintal und Sargans), ja sogar das Liechtensteinische in Vaduz und das Toggenburgische in Alt St. Johann besucht.

1878 organisierten die Buchser Sänger das zweite Oberländische Sängerfest in Buchs und 1891 das dritte offizielle Werdenbergische Sängerfest.

1890 Nach dem Rücktritt von Reallehrer J.A. Rohrer als Dirigent und grossen Förderer des Sängerbundes konnte als neuer Leiter der bekannte Sängervater Fridolin Hösli aus Azmoos, gewonnen werden, dessen Name eng mit dem Azmooser Musentempel verknüpft ist und der dem Verein starken Auftrieb verlieh, die ihn schon 1896 in den Kantonalsängerverein führten.

1893 fusionierte der Buchser Männerchor mit dem Männerchor Werdenberg. Schon 1898 traten aber wieder 4 Werdenberger aus und gründeten den Männerchor Werdenberg neu. Die Entführung der Fahne aus dem Probelokal hätte benahe zu ernsthaften Differenzen geführt, welche nur durch die Besonnenheit einiger älterer Mitglieder wieder geschlichtet wurden.

1907 wurde dann wieder eine neue Fahne angeschafft, die wesentlich dauerhafter war als jene, bei welcher die Seide so brüchig geworden war, dass sie sich in Fetzen aufgelöst hatte.

Neben zahlreichen gesellschaftlichen Anlässen: Festbesuchen, Konzerten, Unterhaltungen usw. wurden auch verschiedene Reisen durchgeführt jener Jahre entsprechend, im Inland, z.B. in Form von Bergtouren in der Nähe, später zog auch der Sängerbund seine Kreise weiter und konnte eine Anzahl gelungener Fahrten ins Ausland in seinen Reiseberichten niederlegen; die letzten Reisen sind sogar im Film' der Nachwelt überliefert.

1910 Neben verschiedenen Bezirkssängerfesten führte der Sängerbund Buchs das Kantonalsängerfest durch mit einer geräumigen Festhütte, in der als Neuheit das elektrische Licht installiert war, das in jenen Jahren eigentlich seinen Siegeszug durch unsere Dörfer begonnen hatte. 

1912 Nach dem Rücktritt von Chorleiter Reallehrer Winiger aus Altstätten wurde ein Kartell gebildet, bestehend aus der Harmonie, dem neu geschaffenen Orchesterverein Buchs, dem Eisenbahnermännerchor und dem Sängerbund, um auf dieser finanziell sicheren Basis einen konservatorisch gebildeten Leiter der Vereine nach Buchs berufen zu können. Dieser wurde in der Person von Musikdirektor R. A. Mehrmann gefunden, der sich in Nesslau niedergelassen hatte und auf 1. Januar 1914 seinen Posten in Buchs antrat. Sein Jahresgehalt betrug 1600 Franken woran der Sängerbund 600, die Harmonie 400 der Orchesterverein und der Eisenbahner Männerchor je 300 Fr. beisteuerten.

1915 Der Erste Weltkrieg vermochte das Vereinsleben zwar nicht zum Erlöschen zu bringen, doch stark zu lähmen. So musste auch Dirigent Mehrmann dem Ruf seiner deutschen Heimat folgend, einrücken. In die Lücke sprang Reallehrer Job. Good, der eine Zeitlang sowohl Präsident als gleichzeitig auch Dirigent des Sängerbundes war.

1916 trat Dr. J. J. Schwendener als Aktivmitglied dem Sängerbund bei, und bereits im folgenden Jahr wurde er mit der Präsidentschaft betraut.

1920 vertrauten sich die Buchser Sänger erstmals auf einer Reise - in Verbindung mit dem Kantonalsängerfest in Lichtensteig - einem Auto an. Es waren zwar nur Bierautos mit Bänken auf der Ladebrücke, und die Fahrt ging von Lichtensteig über den Ricken und Kerenzerberg.

1921 erfolgte der Umzug ins "Hotel Bahnhof" weil der Besitzer des bisherigen Probelokals der "Rätia" dem Verein kein Klavier mehr zur Verfügung stellen wollte, während Christ. Gantenbein im "Bahnhof" extra die Gartenhalle als Vereinslokal herrichten liess. Seit dem gleichen Jahr wurden gelegentlich auch grosse Konzerte mit Solisten durchgeführt, die jeweils Höhepunkte im musikalischen Geschehen der Gemeinde bildeten.

1924 erfolgte die Aufnahme des Sängerbundes in den Eidg. Sängerverband.

Am Kantonalsängerfest 1925 in Wil machte der Sängerbund erstmals in der, 2. Kategorie (schwieriger Volksgesang) mit und konnte den 6. Lorbeer heimtragen. Im gleichen Jahr trat der bewährte Direktor R.A. Mehrmann zurück. An seine Stelle wurde Musikdirektor W.F. Schär gewählt. Nachdem der Sängerbund seinen Austritt aus dem Bezirkssängerverband gegeben hatte, weil in jenen Kreisen die Rangierung fallengelassen wurde, diese dann später doch wieder eingeführt wurde, kehrte auch der Sängerbund als stärkster Chor wieder in die Reihen der werdenbergischen Chöre zurück.

1929 brachte schon wieder einen Wechsel in der Direktion wegen des Rücktrittes von Musikdirektor Schär. Das Kartell löste sich auf und jeder Verein ging getrennt vor. In dem bekannten Bündner Komponisten Robert Cantieni fand der Sängerbund einen neuen Leiter, der ihn auf einen musikalischen Höhepunkt führte, so durfte er am Kantonalsängerfest Ragaz den 2. Lorbeer in der 2. Kategorie an sein Banner heften.

1933 gedachte der Verein seines 75jährigen Bestehens in einem großen, von rund 700 Personen besuchten Jubiläumskonzert in der evang. Kirche in Buchs. Auf R. Cantieni folgte als Chorleiter sein Sohn Armin, dann 1935 auf dem Berufungswege Musikdirektor Brender, Vaduz, der dann aber anfangs 1941 durch Lehrer Kaspar Grässli ersetzt wurde, der als Leiter verschiedener Männerchöre bereits, seit langer Zeit sich als guter Dirigent ausgewiesen hatte. Sehen Sie sich das Vereinsfoto von 1933 genauer an.
(clicken Sie auf das Foto)

Am Kantonalsängerfest 1936 in St. Gallen konnte die neue Vereinsfahne erstmals den Chor vorangetragen werden. Der Zweite Weltkrieg brachte dann nicht nur eine Erschwerung der Proben und Anlässe durch die, vielen, im Aktivdienst abwesenden Mitglieder, sondern auch eine innere Krise, so dass nach dem Abtreten von Rud. Auer als Präsident die gesamte Kommission zurücktrat und es nicht gelingen wollte, wieder Steuerleute für das Schifflein zu finden. Erst die massive Drohung, die Vereinsakten dem Gemeinderat zu übergeben, d.h. den Verein aufzulösen, veranlasste dann einige Sänger die Leitung zu übernehmen.

1941 wurde der langjährige Präsident und Ehrenmitglied Dr. JJ. Schwendener, der seit 1917 dem Kantonalvorstand angehört hatte, zum Präsidenten des Kantonalsängerverbandes gewählt, eine Ehrung, deren Widerschein auch den Sängerbund Buchs traf.
Während der Kriegsjahre blieb die Tätigkeit des Vereins in etwas engem Rahmen; 1947 errang der Sängerbund am Kantonalsängerfest in Rorschach den 3. Lorbeer in der 2. Kategorie und hatte damit die Scharte von St. Gallen wieder ausgewetzt.Am Bezirkssängertag in Sennwald 1949 stand der Sängerbund an erster Stelle, und am Bündnerischen Kantonalsängerfest in Chur holte er sich als Gastverein ebenfalls den ersten Lorbeer.

1951 organisierte der Sängerbund den Bezirkssängertag in Buchs. Im folgenden Jahr holte er sich am Kantonalsängerfest in Rapperswil wiederum den ersten Lorbeer und stand am Bezirkssängertag in Sevelen 1955 mit 10 Punkten an der Spitze.

Nach dem Umzug in den neuen Bahnhöflisaal hörten die bisherigen Unterhaltungen auf. Sie wurden - nicht zum Schaden in künstlerischer Hinsicht - durch gediegene Konzerte ersetzt, die im Cinema Leuzinger in stimmungsvollem Rahmen durchgeführt werden konnten.

Das Jahr 1957 brachte dann die in zwei Teilen durchgeführten Festlichkeiten zum100jährigen Bestehen.
Für das grosse Jubiläumskonzert am 31. März musste die Turnhalle zu Hilfe genommen werden, da Buchs leider immer noch keinen entsprechend genügenden Saal besitzt. Das Konzert mit prominenten Solisten und Orchester fand über die Grenzen Beachtung. Am 25. August folgte dann auf dem Festplatz beim Werdenberger See das Sängertreffen mit 700 Sängern und Sängerinnen von Zürich bis St. Gallen.

1958 gehörten das gemeinsame Ständchen mit dem Eisenbahner-Männerchor am Singsonntag beim Krankenhaus, im Stüdtli und in der Grof sowie die Teilnahme am Kantonalsängerfest in Gossau zum Programm. Dabei ergab es sich, dass die Wettgesänge zum ersten Mal nicht mehr in einer Festhütte, sondern in speziellen Sälen vorgetragen wurden. Nachdem der Verein jedoch nicht mit dem Lorbeer erster Klasse heimgekehrt war, wurde "eine Baisse" im Verein festgestellt. Die Mitwirkung bei der 75-Jahr-Feier des Turnvereins Buchs aber erachtete der Verein trotzdem als selbstverständlich, ebenso wie diejenige bei der Altjahrfeier in der evangelischen Kirche.

1959 in Weite scheint der Sängerbund nicht besonders überzeugt zu haben. Der Aktuar schreibt darüber, "dass die gesangliche Leistung nicht überwältigend war und die Komposition nicht der Chorgrösse entsprach".

Ausser den üblichen Anlässen, 1. -August-Feier, Platzkonzerte usw. fand im August 1961 eine dreitägige Reise nach Wien statt. Vorgängig nahm der Sängerbund an der 100-Jahr Feier des Männerchors Grabs teil.

1962 beschlossen die Aktiven des Sängerbundes, den Reisekassenbeitrag von zwei Franken auf fünf Franken pro Monat (auf Eigenkonto) zu erhöhen, "da die Reiselust der Sänger doch erheblich teuer zu stehen kam". Ausser den üblichen Veranstaltungen, unter anderem einem Konzert im Singsaal des neuen Sekundarschulhauses, wurde lediglich das Bezirkssängerfest in Räfis besucht.
Differenzen zwischen Sängern und Dirigent führten 1962 schliesslich zur Demission von Kaspar Grässli, der den Sängerbund immerhin seit 1940 geleitet hatte und mit ihm auch einige beachtliche Erfolge verzeichnen konnte. Grässli war auch Bezirksdirigent von 1940 bis 1966. Trotzdem konnte später ohne Zorn auf gemeinsam erlebte frohe Jahre zurückgeblickt werden. An seine Stelle wurde Musikdirektor Erich Büsser aus Heiden mit einem Jahresgehalt von rund 1800 Franken gewählt. Damit begann wiederum eine neue Aera für den Sängerbund, eine Zeit mit konservatorisch gebildeten Dirigenten.^zurück^
1963 fanden die üblichen vereinsinternen Veranstaltungen statt, vom Besuch auswärtiger Feste wurde abgesehen. Bereits Ende Dezember kündigte Erich Büsser seine Stelle als Dirigent wieder, doch leitete er den Chor noch weiter, bis ein neuer Dirigent gefunden wurde.

1964 Dank einer gezielten Werbeaktion welche unter Präsident Paul Lüthi konnte der Verein die Zahl der Aktiven stark steigern, man zählte 76 Sänger! Es war ohnehin ein Jahr des Erfolges, erzielten doch die Sänger am Kantonalen in Altstätten mit dem Wettlied "Der Tambour" eine ausgezeichnete Kritik. "Die ungemein tüchtige, schlagfertige, völlig auswendig und aus innerem Miterleben gebotene Leistung hat uns nachhaltig beeindruckt und hohen Genuss verschafft", heisst es im Expertenbericht.

1965 nahm der Sängerbund am Bezirkssängerfest, dem dreissigsten, in Grabs teil, und eine dreitägige Sängerreise führte die Werdenberger an den deutschen Rhein, ins Elsass und in die Vogesen, von wo sie unvergessliche Erlebnisse mit nach Hause brachten.

1966 fand im neuen Sekundarschulhaus ein Konzert statt, im Kirchgemeindesaal Räfis wurden für das Radio sieben Lieder aufgenommen, von denen am 19. November sechs gesendet wurden. Ausserdem nahm der Sängerbund am sarganserländischen Bezirkssängerfest in Walenstadt, an der Hundertjahrfeier des Männerchors Räfis-Burgerau, an der Uniformeinweihung der Harmonie und. Kantonaljubiläum in Rorschach teil.

1967 Teilnahme an den Hundertjahrfeiern des Sängerbundes Vaduz.
Zunehmende Differenzen zwischen Dirigent und Sängern - der Dirigent Musikdirektor Walter Gremiger beteiligte sich nach Ansicht der Sänger zuwenig am gesellschaftlichen Leben, die Sänger glänzten nach Ansicht des Dirigenten zu sehr durch Absenzen an den Proben führten im gleichen Jahr Wechsel. Als Nachfolger wurde Professor Wiederin aus Feldkirch gewählt

1968 nahm der Sängerbund Abschied vom verdienstvollen Ehrenmitglied Kurt Mehrmann, AIs Nachfolger von Dr. J. J. Schwendener vertrat er den Verein im Vorstand des Kantonalen Gesangvereins. Als Nachfolger von Kurt Mehrmann wurde 1971 Paul Lüthi Mitglied des Kantonalvorstandes.

1968 war der Sängerbund gemeinsam mit der Harmonie am Radio zu hören, und er beteiligte sich auch an der Feier anlässlich der Grundsteinlegung des Neutechnikums in Buchs.

1969 waren die Mitwirkung an der Feier zu Ehren des neugewählten Regierungsrates Florian Vetsch sowie die dreitägige Reise unter dem Motto "Unbekanntes Welschland", die Höhepunkte.

1970 war ein bewegtes Jahr, dessen Höhepunkt ohne Zweifel die Teilnahme am 21. St. Gallischen Kantonalgesangfest in Wil war. Der Chor erhielt für sein Wettlied "Ein Musikant" eine hervorragend.
Teilgenommen wurde auch am 50jährigen Bestehen des Liechtensteinischen Sängerbundes in Schaanwald und an der Einweihung der Unterführung beim Bahnhof.

1971 begann mit einem vielbeachteten Chorkonzert, dem ein gemeinsam mit der Harmonie durchgeführtes Wohltätigkeitskonzert folgte. Am 14. August 1971 wurde auf Schloss Werdenberg die Fahne eingeweiht. Patensektion war der Eisenbahner-Männerchor Buchs.

1972 nahm der Sängerbund Abschied von seinem langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten Dr. J. J. Schwendener. Er war volle 48 Jahre mit dem Sängerbund verbunden gewesen.
Auf Dirigent Professor Wiederin folgte Professor Bernd H. Becher, ebenfalls ein Vorarlberger. Am 4. Juni beteiligte sich der Chor mit gutem Erfolg am liechtensteinischen Bundessängerfest in Vaduz, am 23. Juni wirkte der Sängerbund am Unterhaltungsabend aus Anlass der 100-Jahr-Feier der Harmonie mit, und vom 14. bis 17. September besuchten die Sänger unter dem Motto "Beaujolais" den südlichen Teil der bekannten Weingegend Burgunds. Am 4. November fuhren die Sänger nach St. Gallen zu Radioaufnahmen. Folgende Lieder wurden aufgenommen: "Wanderlied" von Heinrich Sutermeister, "Petruschka" von Kurt Lissmann, "Ich weiss ein Fass in einem tiefen Keller" von Eduard May und "Froher Sängermarsch" von Jakob Christ.

1973 waren es drei Anlässe, die besonderer Erwähnung bedürfen. Am 22. März war der Sängerbund unter dem Motto "Schweizer Chöre" am Radio mit vier Liedern zu hören, am 27. Mai beteiligte er sich als Gastsektion am Regionalkonzert des St. Galler Kantonalgesangsvereins am Eidgenössischen Sängerfest in Zürich und am 24. November gab er unter Mitwirkung des Vorarlberger Hornensembles (Leitung Professor E. Pichler) unter dem Motto "Herbst, Wald, Jagd" ein Chorkonzert, das über die Region hinaus Beachtung fand. Man entschloss sich an der Hauptversammlung zur Übernahme des Kantonalen Sängerfestes von 1976. Buchs sollte also nach 1910 zum zweiten Mal Austragungsort eines Kantonalen werden!

1974 Das Familienfest, die Ständchen am Singsonntag, das Silvestersingen sowie ein vereinsinternes "Bergfest" im "Steinrank", waren alles mehr oder weniger zur Tradition geworden. Es folgten das liechtensteinische Bundessängerfest und das Werdenbergische Bezirkssängerfest am See, organisiert vom Männerchor Werdenberg. Ferner wirkte der Sängerbund an der Standartenweihe der Pistolenschützen Buchs und an der Fahnenweihe des Männerchors Oberschan mit. Vom 13. bis 15. September trafen sich die Sänger anlässlich einer dreitägigen Reise in München, und die von Hugo Kostezer geleitete Theatergruppe beteiligte sich im Saal "Zu den Kaufleuten" in Zürich am Unterhaltungsabend unter dem Motto "Zürich grüsst Werdenberg".

Höhepunkt des Vereinsjahrs 1975 war das gemeinsame Herbstkonzert vom 22. November mit dem Coro CAI aus Sondrio, Veltlin, in der Aula des Gewerbeschulhauses. Der Familienabend unter dem Motto "Wienerabend", die Teilnahme am Rheintalischen Sängerfest in Widnau, am Buchser Sommerfest sowie ein Besuch der Brauerei Calanda in Chur, gemeinsam mit dem Männerchor Gossau, trugen das ihre zur Pflege von Gesang und Geselligkeit bei.

1976 Der Optimismus und der Wille eines jeden Sängers, tatkräftig mitzuhelfen, führten dazu, dass das 22. St. Galler Kantonalgesangsfest zu einem Bombenerfolg wurde. Glänzendes Wetter und eine tadellose Organisation, welche vom OK-Präsidenten Josef Ammann geleitet wurde, schufen die Voraussetzungen dazu. Am Fest selbst nahmen 70 Chöre mit über 2500 Sängerinnen und Sängern teil. Die Festhalle befand sich auf dem Areal des Neutechnikums, die Konzerträume im Kino Leuzinger sowie im Lichthof der Gewerblichen Berufsschule. Unter der Regie von Hugo Kostezer wurde ein gestaltetes Spiel in sechs Bildern unter dem Motto "Harmonie im Leben" aufgeführt. Eine Jugendunterhaltung am Samstagnachmittag und ein Frühschoppenkonzert am Sonntagvormittag ergänzten das Programm. Die musikalische Leitung lag in den Händen von Direktor Bernd H. Becher. Die Bemühungen wurden durch ein günstiges finanzielles Ergebnis belohnt, wovon 30 Prozent an die Kasse des Kantonalgesangvereins gingen.
 
1977 wurde anstelle von Bernd H. Becher Musikdirektor Kurt Koch aus Walzenhausen zum neuen Gesangsleiter gewählt. Grosse Ereignisse waren anno 1977, abgesehen von der Reise ins Veltlin mit Gegenbesuch beim CAI in Sondrio, wobei die Damen erstmals in der Vereinsgeschichte an einer Sängerreise teilnehmen konnten, nicht zu verzeichnen.

1978 musste der Rücktritt von Dirigent Kurt Koch in Kauf genommen werden, welcher durch Musikdirektor Hubert Allgäuer aus Feldkirch ersetzt werden konnte. Hubert Allgäuer sollte dem Sängerbund 20 Jahre lang als hervorragender Leiter und Sängerkamerad erhalten bleiben und konnte später als Ehrenmitglied auf eine enorme musikalische Leistung und einen grossen gesanglichen Aufstieg des Sängerbundes zurückblicken.
Die von Hugo Kostezer inszenierten drei "Seemannsabende" fanden in der Bevölkerung grosse Beachtung. Man beteiligte sich am liechtensteinischen Bundessängerfest in Gamprin unternahm eine Reise in den Berner, Neuenburger und französischen Jura.

1979 waren besonders drei Anlässe, die dem Sängerbund im Jahr neue Freunde zuführten: Das erstmals durchgeführte Drei-Königs-Singen in der katholischen Kirche, die Unterhaltungsabende vom Februar unter dem Motto "Das waren noch Zeiten" und das Herbstkonzert mit Liedern "aus Ost und West". Am 10. Juni stand er dem neugegründeten Männerchor Räfis-Sevelen als Patensektion bei der Einweihung einer neuen Fahne zur Seite und in gleicher Funktion beim Frauenchor Buchs. Dieser war übrigens der erste Frauenchor im Bezirk, der sich "unter das einigende Banner scharen kann".

1980 Die wichtigsten Ereignisse des Jahres waren die Teilnahme am 35. Bezirkssängerfest in Räfis, wo der Sängerbund mit dem Wettlied "Cara Madonna mia" von den Experten eine durchwegs gute Note erhielt, die zwar verregnete, aber trotzdem gemütliche "Fahrt ins Blaue" und das Herbstkonzert unter dem Motto "Weib und Wein im Gesang".

1981 Das 125. Vereinsjahr stand schon im Zeichen des Jubiläums "125 Jahre Sängerbund Buchs", das mit einem besonders anspruchsvollen Konzert begangen werden soll. Präsident Niklaus Stüdli, führte den Verein durchs Jubiläumsjahr. Im Februar fand der traditionelle Unterhaltungsabend unter dem Motto "Circus Latrino International" statt. Am 16. Mai beteiligte sich der Sängerbund zusammen mit dem Skiklub an dem unvergesslich bleibenden "Bahnhoffest" (Einweihung der neuen Hochbauten), und gleichentags konnte er auf Schloss Werdenberg den Männerchor Büren an der Aare empfangen und bewirten. Eine zweitägige Reise mit den Frauen in den Tessin rundeten das Jahr 1981 ab.

Unter der Leitung von Professor Herbert Allgäuer hat sich der Chor zu einem beachtlichen Niveau emporgearbeitet, und laufenden Probenarbeiten liessen auf ein einmaliges Jubiläumskonzert hoffen.


"125 Jahre mit allen Höhen und Tiefen eines Vereinslebens liegen hinter dem Sängerbund. Möge denn auch künftig ein guter Stern über ihm wachen. Tatkräftige Männer sollen weiterhin an der Spitze des Vereins stehen, begeisterungsfähige Musiker den Chor leiten, und all die aktiven Sänger sollen dem Verein die Treue halten, sich begeistern und hinausheben lassen über den Alltag vom gemeinsamen Ideal, dem Gesang" (Schlusssatz der Jubiläumsschrift von Ernst Hofmänner)

1982 lud der Sängerbund am 8. Mai zum Jubiläums-Konzert ein. Den Festlichen Anlass begleitete ein Orchester. Besucht wurde der Bundessängertag in Mauren. Die Sängerreise ging dieses Jahr ins Elsass, was vor allem einen kulinarischen Höhepunkt des Jahres bedeutete.

1983 Zum Jahresbeginn fand schon traditionell das 3-Königs-Singen statt. Obiligatorisch war natürlich die Teilnahme an Kantonalen Sängerfest in Rapperswil, an welchem der auswendige Vortrag ein "sehr gut" erhielt. Im Chez Fritz Saal fand auch ein Familienabend statt. Der Hauptanlass war das Herbstkonzert.

1984 Bezirkssängerfest Buchs Nach 33 Jahren erhielt der Chor die Aufgabe, das Bezirkssängerfest zu organisierren, was ihm auch mit sehr grossem Erfolg gelang. Die Sängerreise führte ins Süd-Tirol. Nach dem Herbstkonzert unter dem Motto "Bunter Melodienstrauss" nahmen die Sänger auch am Adventskonzert im Feldkircher Dom teil.

1985 Immer wieder erfolgreich waren die Sänger am 3-Königs-Singen, welches jeweils in der Kath. Kirche statt fand. So auch dieses Sängerjahr. Höhepunkt sollte aber eine Konzertreise ins Berner Oberland werden. Eine frohe Sängerschar mit Frauen konnten denn auch eine von bewährten Reiseführer Guido Saluz geführte Fahrt antreten. Das Konzert in Matten war jedoch vor allem von den mitgebrachten Fans (Frauen) besucht und man wusste nicht so recht ob man frustriert oder belustigt sein sollte. Die schöne Reise durchs Berner Oberland mit dem Besuch von Ballenberg lenkten bald wieder ab.

1986 Eine gemütliche Sängerreise wurde via Bodensee nach Titisee im Schwarzwald gemacht. Gesanglich wurde den Sängern einiges abverlangt, wurde doch bereits beim Herbstkonzert mit Bläserensenble gemäss Dirigent mit dem Lied "Wondring Star" an die Grenzen des erträglichen (englischer Text) gegangen. Nicht genug folgte ein Adventskonzert mit den "Wiltener Sängerknaben". Die Presse lobte das Konzert ausserordentlich - vor allem natürlich die Wiltener. Gesamthaft gesehen hatte sich der Sängerbund ein hervorragende Qualität erarbeitet. - Doch auch Kritik über die starke Beanspruchung wurde laut.
Zur Jagdsaison luden Fritz und Kurt Gantenbein zum Gamspfeffer ein. Es war das letzte Jahr im alten Bahnhöfli-Saal

1987 Die Kritik bezüglich Beanspruchung veranlasste den Verein ein ruhigeres Jahr einzuschlagen. Der neue Probenraum war der Saal des Bahnhofbuffets in Buchs. Der Chor nahm am Sängerfest zum Jubiläum des Männerchors Oberschan teil. Zum Chlaustag fand man sich in der Schattenburg in Feldkirch, wo Hubert (Dirigent) als Nikolaus die Leviten verlas.

1988 Präsident Chläus Stüdli war stolz: Das Ruhejahr 1987 hatte man genutzt um neue Sänger zu suchen und so konnte er 17 neue und reaktivierte Sänger zur HV begrüssen. Damit war der Chor auf 61 Aktiv-Mitglieder angewachsen. Im Februar fand ein Kostümball statt und am Adventskonzert standen 56 Sänger auf der Bühne! Hubert Allgäuer wurde zum 10. Dirigenten-Jahr gratuliert.

1989 Im Archiv liegt jetzt die Urkunde über die Schenkung des Klaviers von Fritz Gantenbein. Das Instrument erweist sich als äusserst robust und ist bis dato im Gebrauch. Im übrigen fand wiederum ein Kostümball zur Fasnachtszeit statt und man nahm mit dem Lied "getroster Tag" am Kantonalen in Flawil teil. Die Sängerreise führte in die Steiermark (per Bahn) und wurde Dank der Ortskundigkeit von Peter Flück ein grosses Vergnügen. Das Herbstkonzert war unter dem Motto "Balkanfeuer"

1990 Der langjährige erfolgreiche Präsident übergab an der HV die Führung an Rolf Giger. Die Vereinsstatuten wurden wieder an die Zeit angepasst und der Bezirkssängerverein gab eine Kassette mit Liedern seiner Chöre heraus. Eine Reise mit Begleitung wurde ins Tessin unternommen und ein Weihnachtskonzert mit den Steiner Chind hatte wiederum grossen Erfolg.

1991 Nach einem Familienanlass in der Bündner Herrschaft folgte die Teilnahme am Eidg. Sängerfest, wo der Chor für sein Wettlied ein "sehr gut" erhielt. Nachdem seit vielen Jahren nach den Sommerferien das Steinrank-Fest mit Zigeuner-Schmaus bei Ernst Saxer stattgefunden hatte, wurde dieses im Rhynerhus abgehalten um Ernst einmal eine Organisations-Pause zu gewähren. Im BZB Buchs fand das Herbstkonzert "Fiesta Tropicana" statt. Trotz grossem Aufwand und tollem Embiete muss immer mehr festgestellt werden, das Konzerte ohne spezielle Attraktionen oder Stars nicht mehr publikumswirksam sind.

1992 Ein Familienanlass führte ins Alte Bad Pfäfers. 125 Jahr Männerchor Werdenberg und Besichtigung Sonnenbräu Rebstein folgten. Den Höhepunkt bildete jedoch die Sängerreise nach Budapest. Die schöne Stadt, das feine Bier blieben in Erinnerung. Der Dirigent beklagt sich über mangelnden Probenbesuch und spricht von einer 2/3 Gesellschaft. Gesanglicher Höhepunkt war das Weihnachtskonzert.

1993 Ein Fondue-Hock im Alvier und ein Familienausflug ins Appenzell gingen der Teilnahme am Bezirkssängerfest in Gams voraus. Im Herbst wurden 2 Konzerte zusammen mit dem MGV Vaduz abgehalten. Motto "Eine Reise in den Süden"

1994 Rolf Giger übergab nach vier Jahren die Vereinsleitung an Sven Märk. Sowohl am Bezirkssängerfest in Mels, als auch am Kantonalen in Rorschach erhielt der Chor für seine Wettlieder ein "sehr gut". Der Besuch der Hofkellerei Vaduz und ein Grillfest auf dem Schneckenbödeli waren nebst der Reise mit Damen ins Veltlin unvergessliche gesellschaftliche Höhepunkte. Gesanglich war dies das Weihnachtskonzert mit Spirituals und Gospels in der kath. Kirche, wobei auch der Liechtensteienische Panflötenchor mitwirkte.
In diesem Jahr probte der Männerchor Räfis-Sevelen, welcher stark dezimiert war und keinen Dirigenten fand mit dem Sängerbund. Eine Fusion kam trotz dem Wunsch des Sängerbundes nicht zu stande - die Räfiser wollten autonom bleiben.

1995 Ein Hock in der Alten Mühle, Ein Regen/Nebel Ausflug mit Damen nach Quinten, ein Grillfest auf dem Schneckenbödeli sowie eine 3-Tägige Sängerreise ins Genferseegebiet werden im Jahresbericht des Präsidenten erwähnt. Man hatte sich trotz anfänglich einzelner Proteste mit englischen und modernen Liedern befasst und gemäss Dirigent Hubert Allgäuer war es auch "recht annehmbar" ausgefallen.

1996 Kritische Bemerkungen des Präsidenten den Probenbesuch betreffend mussten die Sänger vernehmen. Es fand ein Fondue-Hock bei Chäs Heiri statt und man besuchte das Bezirkssängerfest in Haag, wo man mit dem Wettlied "Burden Down" einen schönen Erfolg buchte. Gesungen wurde auch am Sängerfest des Männerchors Werdenberg auf dem Schloss. Das Grillfest auf dem Schneckenbödeli war fast zur Institution geworden, luden doch Sänger mit runden Geburtstagen oft die ganze Runde zu Speis und Trank ein. Eine Sängereise mit Damen fand in die Innerschweiz statt. Chlausabend war im Rössli - ein Anlass, welcher immer mehr an Bedeutung gewann, konnte man doch mit Schmunzeln jeweils den ganzen Jahresablauf mit seinen Tücken nochmals vom Chlaus hören.

1997 Unfaire Angriffe anlässlich der HV auf den Dirigenten sollen diesen später zum Rücktritt bewogen haben - Nach über 20 Jahre hervorragender Arbeit tratt der beliebte Dirigent Hubert Allgäuer zurück. Er hatte während seines Schaffens dem Sängerbund einen qualitativen Schliff verliehen, welcher stets allseits gelobt wurde. Noch vor der Sommerpause fand trotzdem noch ein Konzert unter seiner Leitung mit dem Akkordeon-Club Altstätten-Berneck statt.
Glück hatte man mit der Suche nach einem Nachfolger - welchen man in Karl Hardegger, Musiklehrer aus Gams fand. Hervorragende Qualifikationen und eine Test-Probe führten zur einstimmigen Wahl. Die Sänger waren zu neuen Taten angespornt. Eine Reise mit Damen wurde ins Elsass unternommen.

1998 Der Dirigentenwechsel sorgte im Chor offensichtlich zu mehr Disziplin und man nahm auch schwierigere, und auch englische Sachen, etwas gelassener in Angriff. Als Resultat konnte das Gospel-Konzert mit Solistin Othella Dallas als Grosserfolg gefeiert werden. Die Zeiten des Alleinganges bei Konzerten war schon lange vorbei und man befand, nur alle zwei Jahre, dafür einen grösseren Anlass zu organisieren. Im Herbst erlebten die Sänger eine herrliche Reise ins Piemont.

1999 Die positive Einstellung zum Verein war spürbar - die Wogen wegen nicht passendem Liedgut hatten sich entgültig geglättet und man verbuchte auch einen guten Erfolg am Kantonalen Sängerfest ist Bad Ragaz. An der Matinée im Schneggen suchte man das Publikum hingegen erfolglos. Gereist wurde mit Damen auf dem Bodensee nach Friedrichshafen. Chlausabend war in der Traube bei Beinschinken und Salaten.

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